Nacht der Wunder – meine letzte Rauhnacht

Rückblick auf meine Rauhnächte

Wer meinen Blog verfolgt, weiß, dass ich mich über den Jahreswechsel mit dem Brauch der Rauhnächte beschäftigt und mich 12 Tage auf diese magische Reise eingelassen habe. Wenn du meinen Blog erst heute entdeckt hast, dann kannst du in meinen letzten beiden Beiträgen erfahren, was es mit den Rauhnächten auf sich hat und wie es mir bisher ergangen ist. 

Als Fazit kann ich auf jeden Fall festhalten, dass ich das Ende des Jahres und den Übergang in ein neues Jahr viel bewusster erlebt habe. In den letzten Rauhnächten, die vom 1. bis 5. Januar stattgefunden haben, ging es nochmals um Dankbarkeit, Wandel und Loslassen.
Ich habe mir bewusst gemacht, wem und für was ich dankbar bin. Mich gefragt, welche Veränderungen ich herbeisehne und welche Lebensbereiche ich verbessern bzw. verändern möchte.
Und ich habe nochmals meinen Fokus für 2021 präzisiert und nachgedacht, was mich wirklich glücklich macht.

Nacht der Wunder, die letzte Rauhnacht

Die zwölfte und letzte Rauhnacht vom 4. auf den 5. Januar wird auch die „Nacht der Wunder“ genannt. Ich habe den Tag genutzt, um meine Notizen zu den Erfahrungen und Gedanken der Rauhnächte nochmals durchzulesen. Was lief gut, was ist mir schwer gefallen.

Zu jeder Rauhnacht, die ja symbolisch für einen der Monate im neuen Jahr steht, habe ich mir jeweils ein Wort, ein Thema, ein Gefühl notiert. Diese habe ich nun auf ein Blatt Papier zusammen geschrieben und an meine Pinnwand gehängt. Auf den ersten Blick mögen die Themen oberflächlich und zu allgemein wirken, aber wenn ich sie mir anschaue, rauschen sehr viele Gefühle, Gedanken und Assoziationen durch mich hindurch.

  • Januar – Liebe
  • Februar – Gemeinsam
  • März – Beziehungen
  • April – Fokus
  • Mai – Wissen
  • Juni – Lebenslust
  • Juli – Flexibilität
  • August – Calmness
  • September – Partnerschaft
  • Oktober – Glaube (an dich selbst, deinen Weg)
  • November – Innigkeit
  • Dezember – Energie

Und ich habe ein Thema für das ganze Jahr erfühlt: Balance
Auch habe ich mir vorgenommen, am Ende eines jeden Monats ein kleines Fazit zu schreiben, um zu sehen, ob dieses “orakelte” Thema sich auch fühlbar durch all mein Tun in diesem Monat gezogen hat.

Magie der 13 Wünsche

Magie der 13 WünscheIn meinem letzten Blogartikel habe ich euch ja von dem Ritual der 13 Wünsche erzählt. In meiner Schatulle lagen also am 4. Januar noch zwei gefaltete Zettel. Einen habe ich verbrannt und den Wunsch dem Universum übergeben. Anschließend habe ich den allerletzten Zettel geöffnet und den Wunsch laut vorgelesen. Diesen 13. Wunsch werde ich mir in diesem Jahr selbst erfüllen. Da er sehr persönlich ist, werde ich ihn hier nicht verraten. Überrascht hat mich jedoch das Gefühl der Stärke und Zuversicht, das mich beim Lesen des Wunsches erfüllt hat. Ich schaffe das, waren die Worte, die mir ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert haben.

Haben sich meine Erwartungen erfüllt?

Ich bin so dankbar, dass ich mir diese Zeit genommen habe. Früher hatte ich immer das Gefühl, dass diese „Zeit zwischen den Jahren“ eine besondere ist und das hat sich für mich bestätigt.
Vor allem habe ich das Gefühl, jetzt gut und entspannt ins Neue Jahr zu starten. Ich habe mir einiges an Energie getankt und Routinen entwickelt, die ich sicher auch in den kommenden Monaten anwenden werde.
Vor allem die neu gewonnene Energie, mit der ich in das Jahr starte, fühlt sich einfach großartig an.

Ausblick – was bleibt

Nun möchte ich euch noch erzählen, welche Rituale aus den Rauhnächten mich weiterhin begleiten werden.

Ich finde es wichtig, die innere Ruhe, das Reflektieren und Sich-bewusst werden, nicht nur an besonderen Tagen zu zelebrieren. Daher will ich versuchen, kleine Elemente in meinen Alltag zu integrieren. So zum Beispiel ein achtsames Teeritual, bei dem ich mir meinen Lieblingstee zubereite, und mir die Zeit nehme, ihn zu genießen. Klappt übrigens auch wunderbar mit Kakao.

Alle Rituale, die mich den Stress abschütteln lassen, werde ich bewusst in meinen Alltag einladen. Das mögen lange Spaziergänge sein, aber auch ein bewusstes Durchatmen für eine Minute, oder Gedanken, was schön an dem Tag war, lassen einen zur Ruhe kommen. Manche Tage sind vollgepackt mit Arbeit, aber fünf Minuten sind immer drin, um in sich hinein zu fühlen.

Ich bin mir sicher, dass ich die Rauhnächte wieder zelebrieren werde. Und die Zeit bis dahin möchte ich bewusst erleben, Lächelmomente genießen, Traurigkeit zulassen und entlassen und jedem Tag mit Neugierde und Lebensfreude begegnen.

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Die Glücksschreiberinnen

Die meiste Zeit verbringt ein Autor alleine, am Schreibtisch, den Kopf voll mit Gedanken über Romanprojekte, die Finger über die Tastatur oder den Stift über Papier jagend. Wie schön ist es da, wenn man über den eigenen Schreibtischrand blickt und sich mit Gleichgesinnten zusammentut.

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